
Druckerzeugnisse haben jahrhundertelang geprägt, worüber Deutschland diskutiert. Welches Blatt wäre dein liebster Begleiter am Frühstückstisch gewesen?
Bringe die Elemente in deine bevorzugte Reihenfolge.

Vossische Zeitung
Über 230 Jahre stand sie für aufgeklärten Journalismus und kluge Feuilletons, bis die Nationalsozialisten sie einstellten. Ein Verlust, der noch heute spürbar ist.

Der Spiegel (Gründungsjahre)
Die frühen Jahrzehnte prägten den deutschen Enthüllungsjournalismus, von der Spiegel-Affäre bis zu großen politischen Reportagen. Ein Heft, das Regierungen ins Wanken brachte.

Die Gartenlaube
Millionen Haushalte lasen die illustrierte Wochenzeitschrift mit Fortsetzungsromanen und Ratgebern. Sie formte das bürgerliche Selbstverständnis im Kaiserreich.

Simplicissimus
Die Münchner Wochenschrift karikierte ab 1896 Obrigkeit, Klerus und Spießbürgertum. Ihre Zeichnungen sind bis heute Schule der politischen Satire.

Neues Deutschland
In der DDR pflichtlektüre für Funktionäre, heute ein Zeitdokument zwischen Propaganda und Alltag. Ein Blick in eine ganz andere Medienwelt.
Foto ziehen zum Neuordnen
Welcher historische deutsche Jahrmarkt oder Volksfest hätte dich damals am meisten begeistert?
🗳 29 Stimmen