
Wir Deutschen haben ein gespaltenes Verhältnis zum Geld – sparsam bis zur Selbstbestrafung, aber beim Urlaubsbudget plötzlich großzügig. Welche unserer kollektiven Geldgewohnheiten findest du am blamabelsten?
Bringe die Elemente in deine bevorzugte Reihenfolge.

Bargeld-Fetischismus
Deutschland ist das letzte große Industrieland, in dem Menschen noch mit Münzen an der Supermarktkasse herumkramen. Andere Länder lachen uns dafür aus – und trotzdem klebt der Geldschein in unseren Herzen.

Geiz beim Trinkgeld
Wir gönnen uns den dritten Urlaub im Jahr, aber der Kellner bekommt 50 Cent Trinkgeld auf eine 40-Euro-Rechnung. Großzügigkeit endet offenbar an der Restauranttür.

Sparbuch-Treue
Millionen Deutsche parken ihr Erspartes noch immer auf dem guten alten Sparbuch, während die Inflation das Geld still und leise auffrisst. Sicherheit über alles – auch über Vernunft.

Über Geld spricht man nicht
In kaum einem anderen Land ist das eigene Gehalt ein größeres Tabu als in Deutschland – selbst unter engen Freunden. Diese Verschwiegenheit kostet uns nachweislich bares Geld bei Gehaltsverhandlungen.

Schnäppchenjagd als Volkssport
Prospekte wälzen, Apps vergleichen, 30 Kilometer zum günstigeren Supermarkt fahren – und dabei mehr Benzin verbrauchen als gespart wurde. Die Jagd ist das Ziel, nicht das Ergebnis.
Foto ziehen zum Neuordnen
Verrätst du deinen Kindern, wie viel Geld du auf dem Konto hast?
🗳 27 Stimmen